Waldumgänge

Im Mai finden traditionell in vielen Gemeinden Waldumgänge statt. Sie sind eine gute Möglichkeit die Bevölkerung für die Anliegen der Waldbesitzer zu sensibilisieren und immer wieder auf die Multifunktionalität unserer Wälder hinzuweisen. So ist es auch in den von uns betreuten Forstrevieren. Es ist immer erfreulich wie viele Besucher daran teilnehmen und damit Ihr Interesse bekunden.

Waldumgang Oftringen – Zeitungsbericht im “Zofinger Tagblatt” vom 14. Mai 2012

2012-05-12-waldumgang-oftringen

Waldumgang Endingen – Zeitungsbericht in “Die Botschaft” vom 7. Mai 2012

Einweihung Forstwerkhof Endingen – Zeitungsbericht in der “Aargauer Zeitung” vom 8. Mai 2012
2012-05-05-waldumgang-endingen

Lärche – Baum des Jahres 2012

silva-_2011_10_03_277-larche Die dicksten und vermutlich auch ältesten Europäischen Lärchen wachsen in der Schweiz auf rund 2000 Meter über Meer und haben einen Stammdurchmesser von über 3 Meter. Aber auch im Schweizer Mittelland gehört sie, vor allem auch wirtschaftlich, zu den interessanten Baumarten. Namentlich im von uns betreuten Endinger Wald stehen beachtliche Exemplare die im Verkauf als Langholz einen Erlös von über CHF 300.-/fm erzielen.

Der lichte Nadelbaum ist ein Pionier und besiedelt Rohböden und Kahlflächen. Ausser dass sie viel Licht benötigt, stellt sie wenig Ansprüche an den Standort und kommt mit Trockenheit und Kälte gut zurecht.

Das Lärchenholz ist sehr dauerhaft durch den hohen Harzgehalt, auch wenn es unbehandelt der Witterung ausgesetzt wird. Es kann dadurch sehr gut im Aussenbereich eingesetzt werden, sei es für silva-_2011_10_03_278-larche Fassadenverkleidungen, Holzdecks, im Brückenbau oder auch als Dachschindeln.

Sie ist wahrlich ein Baum der es in sich hat!

Ein neuer Fachmann für Ihren Wald

2012_01_11_1222

Marc Gloor ist neu zu unserem Team dazugestossen. Mit seiner Ausbildung zum Förster HF am Bildungszentrum Wald in Lyss verfügt er über eine solide Ausbildung in allen waldbaulichen und betrieblichen Belangen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Dienste IHRES Waldes.

Dietikon – Mit einem blauen Auge davon gekommen

Der Gewittersturm vom 13. Juli 2011 richtete auch im Forstrevier Dietikon beträchtliche Schäden an. Im Januar 2012 fragt die Limmattaler Zeitung nach, wie es mit den Aufräumarbeiten steht.

Möchten Sie den ganzen Artikel lesen? Dann klicken sie hier

Holzernte

SILVA-_2011_12_19_Holzpolter im Schnee3

Gehen Sie ab und zu in den Wald um Ruhe zu finden? In der nächsten Zeit könnten Sie stattdessen auf Motorenlärm treffen. Denn im Moment ist Holzernte-Zeit.
Der Wald in der Schweiz wird sorgfältig bewirtschaftet. Dazu gehört, dass starke Bäume dem Jungwuchs Platz machen und der einheimische Rohstoff Holz genutzt wird. Ein gut gepflegter Wald hält einem Sturm oder Befall von Baumschädlingen eher stand. Zudem ist er Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Pilzen.
Insgesamt wird dem Wald in der Schweiz nicht mehr Holz entnommen, als nachwächst. Gleichzeitig wird bei allen Arbeiten auf die Natur Rücksicht genommen – die Bewirtschaftung erfolgt naturnah. Dies ist gesetzlich verwurzelt. Und darauf dürfen wir zu Recht stolz sein.

Während Sie diese Zeilen lesen, wächst im Schweizer Wald ein Holzwürfel mit einer Kantenlänge von mehr als zwei Metern nach. Das sind 8 Würfel mit einer Grösse von 1m x1m x1m, der Grösse eines Kleinwagens oder einfach gesagt 8 Kubikmeter Holz.

Weitere Infos unter www.stolzaufschweizerholz.ch

Faszination Wald erleben

Über 250 Kinder aus den Primarschulen der Gemeinde Rümlang pilgerten anfangs September in den Wald. Dort erlebten sie die grüne Welt mit Händen, Füssen, Augen und Nase.

Am Samstag konnten die Organisatoren noch einmal rund 200 Personen auf dem Waldrundgang begrüssen. Junge und alte Menschen sowie ganze Familien begaben sich auf Entdeckungsreise. Auch Kinder vom Vortag waren wieder mit dabei. Sie wollten ihren Eltern die Bäume präsentieren, die sie selber gepflanzt haben.

Mehr im Artikel 2011 09 26 UMWELTPRAXIS Nr. 66


Erste Fachhochschulzertifikate «Forstmanagement» verliehen

Um die zunehmenden Herausforderungen in der Forstwirtschaft zu meistern, sind Management-Kompetenzen und aktuelles Wissen unverzichtbar. Der neue CAS-Zertifikatslehrgang «Forstmanagement», der von der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL und den Bildungszentren Wald in Lyss und Maienfeld angeboten wird, deckt genau diese Bedürfnisse ab. Jetzt wurden in Lyss die ersten Diplomanden ausgezeichnet. Auch unser Mitarbeiter Gerhard Wenzinger war einer von ihnen. Wir gratulieren Ihm an dieser Stelle zum erfolgreichen Abschluss.

Die Anforderungen an die Schweizer Forstbetriebe werden immer vielseitiger und anspruchsvoller. Während sich die Betriebsstrukturen und die Arbeiten in rasendem Tempo verändern, gilt es immer mehr auch gesellschaftliche Bedürfnisse zu erfüllen und sich wirtschaftlichen Fragen zu stellen. «Management-Kenntnisse sind im Schweizer Wald gefragter denn je», sagt Martin Büchel, Leiter der Sektion Grundlagen und Waldberufe beim Bundesamt für Umwelt BAFU.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben die Abteilung Forstwirtschaft der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL und die Bildungszentren Wald in Lyss und Maienfeld, unterstützt durch das BAFU, 2009 den Zertifikatslehrgang «Forstmanagement» lanciert. Der Kurs richtet sich an forstliche Kader und hat zum Ziel, diesen umfassende Managementkompetenzen zu vermitteln und sie auf den neusten Wissensstand in den Bereichen forstliche Produktion, Unternehmensführung und Forstökonomie zu bringen. Die berufsbegleitende Weiterbildung ist modular aufgebaut und dauert 14 Monate. Wer den Lehrgang und die Abschlussarbeit erfolgreich absolviert, erhält am Ende das Fachhochschulzertifikat (Certificate of Advanced Studies) in «Forstmanagement».

Am 7. Mai 2011 durften nun 15 Absolventen und eine Absolventin des ersten Lehrgangs im Rahmen einer gelungenen Diplomfeier ihre CAS-Zertifikate entgegen nehmen. Alfred Buess, Direktor der SHL, zog eine positive Bilanz des ersten Kurses und dankte den Pionieren für ihr Engagement, das es den Lehrkräften erlaubte, die Inhalte optimal auf die Bedürfnisse der Praktiker abzustimmen – «Weiterbildung funktioniert nämlich im Zweiwegsystem!», betonte er. Auch Alan Kocher, Direktor des Bildungszentrums Wald in Lyss, zeigte sich über die ersten Abschlüsse hoch erfreut: «Zurzeit deutet vieles darauf hin, dass die Wald- und Holzwirtschaft als schlafender Riese erwacht ist. Försterstudenten und andere Forstleute sind zuversichtlich und sehen wieder Perspektiven. Die neue Forstmanagementausbildung ist ein Beitrag dazu. Sie hilft den Absolventen neue Perspektiven zu entwickeln”. Am Rande der Feier war denn auch zu erfahren, dass mehrere Kursteilnehmer bereits neue Stellen oder Führungsaufgaben in Aussicht haben.

Waldumgang Oftringen – Thema Eiche

Der diesjährige Waldumgang in Oftringen stand ganz im Zentrum der Eiche. Von der mythischen Bedeutung, über den wirtschaftlichen Stellenwert im Mittelalter bis zu den heutigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten wurde viel Wissenswertes aufgezeigt.

Trockenheit im Wald

Die Frühlingstrockenheit ist auch im Wald spürbar und betrifft somit auch die Waldbesitzer und Förster. 

Brennholz ab Wald

Ein “freierschaffender” Wald-Mitarbeiter im Portrait!